GVH 1884 e.V.

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1984 - 2009 niedergeschrieben von Norbert Schlagdenhauffen

Im Jahr 1984 erfolgte der bisherige Höhepunkt im Vereinsleben des GV "Eintracht" Hausen, das 100-jährige Jubiläumsfest.
Der Chor zählte zu diesem Zeitpunkt 64 Sänger, darunter sehr viele junge Männer. Die Arbeit von Walter Buchner mit den Eintrachtspatzen und das Wirken, sowie die Aktivitäten des Wolfgang Heidenreich mit den jungen, trugen ihre Früchte. Im April wurde das Bundeswertungssingen des Sängerbundes "Hüttenberg-Schiffenberg" im Bürgerhaus durchgeführt, gefolgt von einem akademischen Abend. Von Freitag, dem 25. bis Montag den 28. Mai 1984 konnte ein großes Sängerfest mit Pohlheim-Singen, Tiroler Abend mit der Kapelle St. Jakob im Haus, ein Pokal-Punktwertungssingen mit Volksliederpreis und am Montag das übliche Volksfest mit Frühschoppen veranstaltet werden. Das Sängerfest auf dem Festplatz beim Bürgerhaus mit Walter Jung als Festdirigent und Alois Cerwenka als Festpräsident fand bei der Hausener Bevölkerung und den Gästen regen Zuspruch und konnte mehr als gelungen bezeichnet werden.

Wegen seiner Verdienste um die Pflege des Chorgesangs und des deutschen Liedguts wurde der Gesangverein "Eintracht" Hausen bei diesem Anlass mit der Zelter-Plakette und der silbernen Ehrenplakette des hessischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Nach dem Sängerfest zum 100-jährigen Jubiläum im Jahre 1984 veränderten sich die Strukturen und Ziele des Gesangverein "Eintracht" Hausen kaum, blieb doch der erste Vorsitzende und Festpräsident, Alois Cerwenka, im Amt und der Chor weiterhin unter der Stabführung des Festchorleiters Walter Jung. Durch die Kontinuität an der Spitze des Vereins und den relativ vielen jungen Sängern kam es zu einer chorischen Leistungssteigerung, die sich in Erfolgen bei Wettstreiten und Pokalsingen niederschlug. In dieser Zeit, bis heute, konnten die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte gefeiert werden. Basierend auf diesen Erfolgen ist bis heute Ziel des Gesangvereins "Eintracht", die ihm gestellten Aufgaben, sowohl im kulturellen, als auch im zwischenmenschlichen Bereich innerhalb und außerhalb der Stadt Pohlheims durch Pflege des Chorgesangs zu erfüllen und mit der Darbietung nationalen und internationalen Liedguts, einen Beitrag für die Völkerverständigung zu erbringen.

Unter der Prämisse dieser Zielsetzung standen nun die nächsten 25 Jahre - neben dem gesanglichen Wettstreit mit anderen Vereinen - im Wesentlichen auch im Zeichen von Konzertreisen durch Europa und nach Übersee. Mit Alois Cerwenka und den nachfolgenden Vorsitzenden Volker Vonderheidt , Franz Barthelmann und Norbert Schlagdenhauffen, sowie unserem Chorleiter Walter Jung, standen reisefreudige und weltoffene Persönlichkeiten an der Spitze des Vereins, die das Kulturgut des deutschen Gesangs sowohl in Europa, als auch in Übersee präsentieren wollen.

Die erste mehrtägige Konzertreise führte den Chor 1985 nach Ungarn. Mit der Bundesbahn und mehreren Fässern "Licher Bier" erfolgte die Reise nach Tát, wo u.a. mit dortigen Männerchor ein gemeinsames Konzert veranstaltet wurde. Ein Ausflug nach Budapest und auf der Donau über Esztergom bis zum Donauknie, sowie in die Puszta rundeten das Programm ab. In den folgenden Jahren verlief die Geschichte des Vereins in ruhigen Bahnen und für den Chronisten geschah kaum etwas Berichtens Wertes. Zu Beginn des Jahres 1991 wechselte der Vereinsvorsitz. Alois Cerwenka, der Inbegriff des Gesangvereins in dieser Zeit, gab sein Amt nach 15 Jahren ab. Neuer Vorsitzender wurde Volker Vonderheidt, ein junger, aber erfahrener Sänger und schon viele Jahre im Vorstand als Schriftführer tätig. Die "Chorgruppe Jung", bestehend aus den, unter dem Dirigat Walter Jungs stehenden Chören aus Treis/Lda., Ruttershausen und dem GV "Eintracht", führte im Oktober 1991 eine weitere wunderschöne zwei-wöchige Konzert- und Bildungsreise mit einer Gruppe von 170 Personen nach Ontario im Osten Kanadas, durch. Neben den Niagara-Wasserfällen wurden die Städte Ottawa, die Hauptstadt Kanadas, Kingston und Toronto besichtigt. Weitere touristische Highlights waren eine Schifffahrt auf dem St.Lorenz-Strom mit den Thousand Islands, der Algonquin-Park und dem Erie-, sowie dem Horunsee. Bei zwei Konzerten in Ottawa und Orilla konnten, die meist deutschstämmigen, Konzertbesucher begeistert und zu emotionalen Ausbrüchen gebracht werden. Der 60 Sänger zählende Männerchor sang außerdem bei einer Messe und einem Weinfest.

Der Vereinsvorsitz wechselte 1993 erneut. Neuer 1. Vorsitzender wurde Franz Barthelmann, eine rheinische Frohnatur, der den Verein in den folgenden vier Jahren mit viel Humor und Spontanität führte. Allein sein Spitzname "Fässken-Franz" verdeutlichte seinen gelebten Humor und seine Fröhlichkeit. Leider verstarb er überraschend und allzu früh im April 2004.

Zum 110-jährigen Vereinsjubiläum 1994 fand im Mai ein vielbeachtetes Konzert, gemeinsam mit dem Männerchor der technisch-physikalischen Hochschule Moskaus, in Hausen im vollbesetzten Bürgerhaus statt. Im Rahmen der Kirmes veranstaltete der GV "Eintracht" das Pohlheim-Singen, unter der Beteiligung der meisten Pohlheimer Chöre, im Kirmeszelt. Im September 1994 wurde nach langer Planung erneut eine Konzert- und Bildungsreise durchgeführt. Sie führte dieses Mal nach Russland. Der GV Ruttershausen und der GV "Eintracht" Hausen stattete unter dem Namen "Chorgruppe Jung" u.a. dem Chor in Moskau einen Gegenbesuch mit einem gemeinsamen Konzert in der Physikalischen Hochschule in Moskau ab.

Hinsichtlich des anschließenden gemütlichen Beisammenseins in der Mensa ist dem einen oder anderen nur noch die nicht versiegende Quelle an Wodka in Erinnerung. Zuvor war die Reisegruppe, bestehend aus über 120 Personen, mit Zug, Bus und Taxi nach Travemünde, in zwei Nächten und einem Tag mit dem Schiff (Finnjet) über die stürmische Ostsee nach Helsinki und von dort mit Bussen nach St. Petersburg gelangt. Nach Besichtigung des Zaren-Sommer-Palastes, der Eremitage, Festung Peter und Paul und weiterer touristischer Highlights fand ein Konzert in der Kapelle der St.Petersburger Musikgesellschaft, mit einer traumhaften Akustik, statt. Mit dem Nachtzug gelangte die Reisegruppe nach Moskau. Diese Fahrt haben einige in nicht allzu guter Erinnerung, wurde dem einen oder anderen doch im Schlaf die Barschaft, oder Fotoapparat gestohlen. Die Schäden konnten großzügig durch die abgeschlossene Versicherung geregelt werden.

Neben den touristischen Sehenswürdigkeiten wie Roter Platz, Kreml, Fahrt auf der Moskwa, war ein Höhepunkt die Aufführung des "Nußknackers" durch das Ensemble des Bolschoi-Balletts im Kreml. Wer nicht in das Ballett gehen wollte, hatte die Möglichkeit eine Vorstellung im russischen Staatszirkus zu besuchen.

1997 wechselte erneut der Vorsitz. Franz Barthelmann übergab das Amt des Vorsitzenden an seinen Vorgänger Volker Vonderheidt, der den Verein bereits von 1991 bis 1993 führte. Im Mai 1997 führte der Gesangverein "Eintracht" Hausen unter der Führung seines holländischen Sangesbruders Bram Vingerling eine zweitägige Holland-Fahrt durch. Er wollte seinen Mitsängern seine holländische Heimat, respektive Gouda, seinen Geburtsort, sowie den Geburtsort seiner Frau, zeigen. Er arbeitete eine Reise durch "ganz" Holland in zwei Tagen aus (sozusagen im Schnelldurchgang). U.a. wurden besucht:

der Windmühlenpark Kinderdijk,
die "Käsehauptstadt" Gouda (spontanes kleines Konzert in der mit 123 Metern längsten Kirche Hollands, St. Jan),
Rotterdam mit Hafenrundfahrt und Übernachtung,
Keukenhof und Amsterdam einschließlich Grachtenfahrt.

Im Januar 1998 konnte Chorleiter Walter Jung zum 25-jährigen Dirigentenjubiläum beglückwünscht werden. Hierzu fand ein kleines Konzert unter Mitwirkun des Kirchenchores und des Auswahlchores des Jugendmusikförderkreises der Adolf-Reichwein-Schule Pohlheim, im Bürgerhaus statt. Vom Vorsitzenden des Sängerbundes "Hüttenberg-Schiffenberg", Karl-Heinz Klee, wurde Walter Jung die höchste im Sängerbund zu vergebende Auszeichnung, die Friedrich-Koche-Gedächtnismedaille, verliehen. Im Juni des gleichen Jahres nahm der Chor am Volkslieder-Weinpreis-Singen in Guntersblum-Uelversheim teil und gewann alle erste Preise, einschließlich des Dirigentenpreises.

Noch im gleichen Monat unternahm die Sängerfamilie der "Eintracht" Hausen einen drei-tägigen Ausflug ins bayerische zu einer Floßfahrt auf der Isar. Rund 50 Personen konnten bei strahlendem Sonnenschein die Gaudi auf der Isar und reichlich Gerstensaft genießen. In den Jahren 2001 und 2006 wurden zwei weitere Floßfahrten mit der Sangesfamilie des GV "Eintracht" durchgeführt. Nach langer Planung ging es im Oktober 1998 erneut über den "großen Teich" nach Amerika, in den Südwesten der USA. Die Gesangvereine aus Niederkleen, Albach und Hausen hatten erneut unter dem "Chorgruppe Jung" eine große Konzert- und Kulturreise nach Kalifornien, Utah, Nevada und Arizona in Angriff genommen.Die Reisegruppe mit knapp 130 Leuten flog, nach Zwischenlandung in Detroit, zunächst nach Los Angeles.

Nach Stadtbesichtigung mit Hollywood, u.a. die Universal Studios, weiter nach Santa Barbara, Solvang und Arroyo Grande (Übernachtung). Von dort ging die Fahrt auf der kalifornischen Küstenstraße nach Norden über Monterey und Carmel nach San Franzisco. Neben einer Stadtbesichtigung, u.a. Fisherman's Warf, Sträflingsinsel Alcatraz, Cable-Bahn wurde durch den Chor die heilige Messe in der St. Mary's Cathedral, der größten Kirche San Franziskos, vor ca. 2000 Gläubigen, begleitet. Dieses Erlebnis stellte einen der emotionalsten Chorauftritte für unseren Chorleiter, Chormitglieder und Mitreisenden dar. Einer Einladung des pazifischen Sängerbundes folgend, nahm der Chor an einem Sängertreffen aller kalifornischen Gesangvereine in Oakland im "Grünen" teil.

Weiterfahrt durch den Yosemite Nationalpark, Bryce Canon, durch die Mojave-Wüste nach Las Vegas. Von dort durch den Zion Nationalpark zum Lake Powell und dem Grand Canyon nach Phoenix / Arizona. Mit einem einheimischen Männerchor wurde bei einem Barbecue ein Freundschaftssingen veranstaltet. Der Rückflug erfolgt von Phoenix.

Im relativ ruhigen Jahr 1999 wechselte erneut der Vereinsvorsitz. Der bisherige zweite Vorsitzende Norbert Schlagdenhauffen übernahm das Amt von Volker Vonderheidt, der wiederum als zweiter Vorsitzender im Vorstand verblieb. Im Oktober, bei einem Ausflug in den Harz, wurde das landwirtschaftliche Anwesen des Vereinsmitgliedes Karl Will besucht und besichtigt. Einem kleinen Ständchen mit anschließender Bewirtung erfolgten die Besichtigung von Wernigerode und eine Fahrt mit der Brocken-Bahn. Im gleichen Jahr sollte das 115-jährige Vereinsjubiläum mit einem Adventskonzert in der Hausener Kirche angemessen begangen werden. Durch Krankheit des Chorleiters wurde aus dem Adventskonzert ein Neujahrskonzert und auf den 30.01.2000 verlegt. Unter Mitwirkung des Kirchenchores und der Solistin Christina Pitt, konnte ein gelungenes Konzert in der fast vollen Kirche in Hausen durchgeführt werden. Erwähnenswert ist auch, dass von diesem Konzert eine CD erstellt worden ist.

Im September 2001 ging der GV "Eintracht" Hausen, gemeinsam mit den Gesangvereinen aus Albach und Niederkleen, sowie dem ev. Kirchenchor Hausen, erneut als "Chorgruppe Jung" auf Reisen. Es ging nach Südafrika. Erstmals als gemischter Chor, da sich nur lediglich 20 Männer zusammen gefunden hatten.

Ein Nachtflug brachte die Reisegruppe nach Johannesburg und am frühen Morgen weiter nach George / Wilderness, an der sogenannten Gartenroute. Einer Fahrt entlang der Garten-Route folgte die Besichtigung einer Straußenfarm mit Verköstigung und Straußenritt. Weiter führte der Weg durch die kleine Caroo nach Worcester, wo mit dem örtlichen Männerchor ein Konzert veranstaltet wurde. Die Reiseroute führte weiter nach Kapstadt, mit viertägigem Aufenthalt, u.a. Besichtigung Tafelberg, Kap der guten Hoffnung, Sträflingsinsel Robben Island, auf der Nelson Mandela mehr als 20 Jahre gefangen gehalten wurde. Per Flugzeug ging es weiter nach Pretoria mit dem Besuch eines Zulu-Dorfes, der Begleitung einer heiligen Messe und einem Konzert in einem Altenheim der deutschen Gemeinde in Pretoria. In den folgenden Tagen folgte der Besuch des Blyde-River-Canyons und des Krüger-Nationalparks mit Übernachtungen und zwei Jeep-Safaris. Danach ging es zurück nach Johannesburg mit anschließendem Heimflug. Während des Aufenthaltes des Chores in Südafrika erfolgte der Anschlag am 11. September in New York, welcher eine große Verunsicherung der Reisegruppe zur Folge hatte. Letztlich kamen dennoch alle Teilnehmer gesund nach Hause.

Die Höhepunkte des Jahres 2002 waren für den Gesangverein "Eintracht" der Gegenbesuch des Männerchores aus Worcester / Südafrika im Juni. Der Chor hielt sich eine Woche in Hausen auf und führte ein gemeinsames Konzert mit dem GV "Eintracht" durch. Des Weiteren fand im Oktober ein Konzert mit dem befreundeten Chor der technisch-physikalischen Hochschule Moskau, im Bürgerhaus statt. Januar 2003 konnte der Chorleiter des GV "Eintracht", Walter Jung, sein 30-jähriges Dirigenten-Jubiläum feiern. Im Rahmen einer kleinen Festveranstaltung im Bürgerhaus unter der Mitwirkung des Kirchenchores gratulierte die "Eintracht" ihrem Chorleiter u.a. mit dem Lied "Im Wald", dem ersten von Walter Jung 1972 mit dem GV "Eintracht" einstudierten Lied.

In einer Power-Point-Präsentation von Bram Vingerling und durch den 1. Vorsitzenden, Norbert Schlagdenhauffen, wurde Walter Jung unter dem Motto "30 Jahre Chorleiter im GV "Eintracht" Hausen - fast ein ganzes Dirigentenleben" sein Wirken in Hausen in Bildern und humorvollen Texten nochmals vorgeführt.

Im Oktober des gleichen Jahres wurde erneut eine 5-tägige Kultur- und Konzertreise durch den GV "Eintracht" mit 93 Personen unternommen. Die Fahrt ging in die tschechische Republik nach Brünn, Prag und Karlsbad. Nach der Besichtigung von Brünn wurde mit dem Chor aus Letovice, dem GV "Eintracht" Hausen und dem Kirchenchor Hausen ein gemeinsames Konzert veranstaltet. Beide Chöre unter dem Dirigat von Walter Jung konnten hierbei, sowohl als Einzel-, als auch als gemischter Chor das einheimische Publikum überzeugen. Bei weiteren touristischen Programmpunkten wurden eine Tropfsteinhöhle besichtigt und ein Folkloreprogramm mit Weinprobe und Blasmusik besucht. Auf der Rückreise wurden Prag und Karlsbad besichtigt.

Im August 2004 feierte der GV "Eintracht" sein 120-jähriges Jubiläum im Rahmen der jährlichen Kirmes. Bei einem Freundschaftssingen konnten 20 Chöre im vollbesetzten Festzelt begrüßt werden. Aus Pohlheim erschienen mit der "Viktoria" und der "Liederblüte" leider nur zwei Vereine. Im Verlaufe der Veranstaltung wurde die 1904 gestiftete Vereinsfahne erneut geweiht. Hierzu erhielt sie ein neues Fahnenbanner, das von unserem langjährigen Chorleiter Walter Jung gestiftet wurde.

Im September fand das, von der "Eintracht" veranstaltete, "Jung-Treffen" im Bürgerhaus Hausen statt. Letztmals nahmen die sechs unter dem Dirigat von Walter Jung stehenden Vereine ("Jugendtreu" Queckborn, ev. Kirchenchor Hausen, "Liederkranz" Albach, "Liederkranz" Niederkleen, ev. Frauenchor Steinbach, "Eintracht" Hausen) teil. Der ev. Frauenchor Steinbach hatte sich bereits vor diesem Konzert von Walter Jung getrennt. Die folgenden Jahre 2005 bis 2007 verliefen für den Verein relativ ruhig. Neben einem Tagesausflug nach Weimar und zur Gedenkstätte Buchenwald im September 2005 fanden, neben der Besichtigung der Krombacher Brauerei (2007), lediglich die obligatorischen Veranstaltungen, wie Wertunssingen, Musikalischer Frühschoppen, Singen am Volkstrauertag, Silvestersingen in der Kirche, diverse Freundschaftssingen und Ständchen statt.

Das Jahr 2008 stand erneut im Zeichen einer Konzert- und Bildungsreise. In diesem Jahre wurde die "Grüne Insel" Irland besucht. 102 Reisende, darunter 60 Sängerinnen und Sänger aus dem ev. Kirchenchor Hausen und den Vereinen "Liederkranz" Albach, "Jugendtreu" Queckborn und dem GV "Eintracht" Hausen, sowie einigen Externen, flogen von Hahn bzw. Karlsruhe nach Killarney bzw. Dublin. In einer zwei-wöchigen Rundreise an der Westküste Irlands und nach Dublin konnten die Schönheiten des Landes und die touristischen Highlights wie Dingle Halbinsel, den "Ring of Kerry", die Cliffs of Moher, die Aran-Inseln in der Bucht von Galway, Kylemore Abbey und vieles mehr besichtigt werden. In der Metropole der Westküste, Galway, konnte der Chor bei einem Konzert und in der gesanglichen Begleitung einer Messe in der Kathedrale gefallen. Bei einer abschließenden Stadtrundfahrt durch Dublin wurden neben den touristischen Attraktionen die Whiskey-Brennerei Old Jameson und die Guiness-Brauerei besichtigt. Aufregung gab es zu Beginn der Reise, da durch einen Fehler des Veranstalters, Hin- und Rückflüge für die gesamte Reisegruppe falsch gebucht waren. Die Probleme konnten gelöst, die wunderschöne Reise genossen werden und alle wohlbehalten nach Hause zurückkehren.